21.03.2016 Refugeeswork.at

Plattform „www.refugeeswork.at“ nimmt am 21. März Betrieb auf!


Ab sofort nimmt die Online-Plattform, die interessierte Unternehmen und arbeitssuchende Flüchtlinge vernetzt, ihren Betrieb auf. Ziel ist es, Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, möglichst rasch legale Ausbildungs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten in ganz Österreich zu verschaffen und so deren Integration zu beschleunigen. www.refugeeswork.at

Stelleninserate und Talentsuche

„Wir laden Unternehmen ein, motivierte ArbeitnehmerInnen kennenzulernen und Flüchtlingen rasch und unbürokratisch eine neue Perspektive zu schenken“, so Mag. Dominik Beron, Gründer von Refugeeswork.at.

Auf der Online-Plattform www.refugeeswork.at können sich Flüchtlinge kostenlos registrieren und ein individuelles Profil erstellen. Berücksichtigt werden Asylstatus, Wissen und Erfahrung sowie Sprachkenntnisse und Wohnort. Unternehmen wiederum begeben sich in dieser Datenbank auf Talentsuche oder inserieren freie Stellen.

Refugeeswork.at unterstützt bei Umsetzung
Bei der Vermittlung von Beschäftigung gilt es einige rechtliche Hürden zu beachten: So können AsylwerberInnen - das sind Flüchtlinge in laufenden Asylverfahren -  im Regelfall nur als Volontär, zum Zweck der Ausbildung, maximal für drei Monate pro Jahr und ohne Entgelt beschäftigt werden. Ausgenommen davon sind AsylwerberInnen unter 25, für die eine Lehre möglich ist. Asylberechtigte und subsidiär Schutz¬berechtigte haben uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt.

Um die praktische Umsetzung einer Beschäftigung zu erleichtern, stellt Refugeeswork.at alle notwendigen Amts- und Antragsformulare als Download und mit Hilfstexten versehen zur Verfügung. Zudem bietet Refugeeswork.at kompakte Ausbildungskonzepte an, um die betriebliche Integration von Flüchtlingen zu erleichtern.

Beschäftigung beschleunigt Integration

„Zwischen Beginn der Flucht und Start einer regulären Beschäftigung in Österreich vergehen oft Jahre. Und genau diese lähmende Phase des „Nichts tun können“ ist eine der größten Hürden für Integration“, betont Beron.

Das Projekt Refugeeswork.at startete im November 2015 und stößt seit Anbeginn auf große Zustimmung der Zivilgesellschaft. Um den Start zu ermöglichen, haben 130 SpenderInnen mit Crowdfunding-Beträgen zwischen 5 und 500 Euro dazu beigetragen, die Programmierung der Plattform voranzutreiben. Ziel für 2016 ist es, 1000 Flüchtlinge und 500 Betriebe zu vernetzen. www.refugeeswork.at

Fotos beiliegend:
BU: Die Gründer von Refugeeswork.at
V.l.n.r.: Dominik Beron, Jacob Wagner, Christoph Hauer
Fotocredit: Katharina Wirtl, Abdruck honorarfrei!

Rückfragenhinweis:
Refugeeswork.at
Mag. Dominik Beron
+43 (0) 699 180 214 16, dominik@refugeeswork.at
www.refugeeswork.at

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