Wie man im Web zur Marke wird


Richard Gutjahr (Öffnet externen Link in neuem FensterTwitter, Öffnet externen Link in neuem FensterBlog), Redakteur beim Bayrischen Rundfunk, machte sich selbst zur Marke innerhalb der Marke. Im Rahmen eines Vortrages beim Forum Journalismus und Medien Ende Jänner in Wien, brachte er seine Erfahrungen ein. Gutjahr: „In Deutschland gibt es rund 14 Millionen Domains. Das Problem ist: wenn man Menschen erreichen will, muss man durch die zahlreichen gesetzten Filter durch. Bereits 89 Prozent der 20 - 29jährigen halten sich nicht mehr mittels herkömmlicher Medien auf dem Laufenden, sondern via Social Media.“
Ein weiteres Beispiel Gutjahrs: Nur 60 Prozent der Audi-Käufer besuchen auch die Audi Website. Das lässt vermuten, dass potenzielle Käufer nicht dem Verkäufer trauen, sondern sich viel lieber auf Erfahrungsberichte anderer Käufer stützen.  

Das Social Web bringt auch Personen hervor, die selbst zur verkaufsstarken Marke werden, etwa Amir Kassaei (Öffnet externen Link in neuem FensterTwitter), ehemaliger Kindersoldat und heute erfolgreicher Geschäftsmann, iJustine (Öffnet externen Link in neuem FensterTwitter, Öffnet externen Link in neuem FensterBlog, Öffnet externen Link in neuem FensterYouTube), deren Videos, wie etwa „I want a Cheeseburger“, von über einer Million Menschen gesehen werden oder Herr Tutorial (Öffnet externen Link in neuem FensterTwitter, Öffnet externen Link in neuem FensterYouTube) der Halbwüchsigen via YouTube das Mega-Problem „Pickel“ erklärt. Tatsache ist: pro Klick rattert im Hintergrund die Geldmaschine. Denn die Werbung im Umfeld ist für Unternehmer bestens platziert. TechCrunch (Öffnet externen Link in neuem FensterTwitter) hat 2.067.120 Follower auf Twitter. Und das innovative Öffnet externen Link in neuem FensterTWiT Live ist ein 360° Studio, dass es nahezu mit CNN aufnehmen kann. Auch in der Krisenberichterstattung hat Twitter längst die Nase vorn. Beispielsweise hat Richard Gutjahr live via Twitter und Handy-Kamera vom Tahrir Platz in Kairo berichtet, seine Inputs wurden wenig später vom ARD übernommen und haben den deutschsprachigen Raum mit validen Informationen versorgt.