Sabine Pöhacker, Agenturchefin, über "Going digital in PR"


Wien, 19.09.2011

 

Kunden erwarten heutzutage, dass PR-Kampagnen automatisch eine Social Media-Komponente beinhalten. Der Trend geht tatsächlich eindeutig in diese Richtung. Auch die jüngste Studie von Meta Communication International über die Präsenz von 30 österreichischen Großunternehmen im Social Web zeigt auf, dass 90 Prozent bereits einen eigenen Facebook-Auftritt, 63 Prozent einen YouTube-Channel, 70 Prozent einen eigenen Twitter-Account und 37 Prozent zusätzlich einen Corporate Blog betreiben.

Wenig Klarheit herrscht jedoch über Kosten und Zeitinvestment. Die Challenge von Digital PR: nur wer es richtig macht, profitiert! Wer Erfolg durch Social Media erwartet, muss auch investieren. Es kostet zwar nichts, auf Facebook zu posten oder einen Twitter-Account anzulegen, allerdings ist der Output selten zufriedenstellend. Nur wenn Social Media im Unternehmen strategisch geplant und überdies in die Gesamtkommunikationslinie integriert wird, kann eine nachhaltige Wertschöpfung erreicht werden. Dafür ist es wiederum notwendig, sowohl auf Agentur- als auch auf Kundenseite in das Know-how der Mitarbeiter zu investieren und vor allem Budgets dafür bereitzustellen. Besonders sensible Bereiche sind beispielsweise das professionelle Monitoring, das im Optimalfall einen Zusatznutzen für den gesamten Betrieb mit sich bringt, sowie die gesamte Technologie im Hintergrund. Aufgrund strategischer Partnerschaften kann comm:unications hier wertvolle Inputs liefern.

Nicht zu vergessen ist jedoch, dass Social Media von einer stringenten Planung der gesamten Kommunikationsabläufe und – vor allem – vom Content lebt. Genau hier schließt sich der Kreis: Digital PR bedeutet strategisches Kommunikationsmanagement sowie spezifische Aufbereitung von Themen für diese neuen Kanäle. Und gerade deshalb ist klassisches PR-Know-how, über das comm:unications als integrierte Kommunikationsagentur verfügt, auch im Web unersetzlich.